Welche Zarge ist die richtige?
Eckzarge, Umfassungszarge oder Eckzarge mit Gegenzarge? Hier erfahren Sie, welche Zargenausführung für Ihre Einbausituation geeignet ist und welche Wandmaße Sie für die Bestellung benötigen.
Die richtige Zarge für Ihre Brandschutztür
Die passende Zargenausführung richtet sich vor allem nach der vorhandenen Wandkonstruktion und der Einbausituation. Bei der Konfiguration Ihrer Brandschutztür stehen unterschiedliche Zargenlösungen zur Auswahl.
1. Eckzarge – Standard
Die Eckzarge ist die Standardausführung. Sie wird im Bereich der Wandöffnung montiert und umfasst nicht die gesamte Wandstärke.
Wählen Sie diese Ausführung, wenn für Ihre Einbausituation eine Standard-Eckzarge vorgesehen ist.
Eckzarge – Standard
2. Umfassungszarge für Leichtbauständerwand
Wird die Brandschutztür in eine geeignete Leichtbauständerwand eingebaut, wählen Sie die dafür vorgesehene Umfassungszarge.
Die Zarge umfasst die Wand. Deshalb muss die Maulweite zur vorhandenen Wandstärke passen.
Umfassungszarge für Leichtbauständerwand
Nach Auswahl dieser Zargenart erscheint im Produktkonfigurator automatisch das Feld „Maulweite Leichtbauständerwand“.
Zur Auswahl stehen:
- 100 mm
- 125 mm
- 150 mm
3. Eckzarge mit Gegenzarge für Mauerwerk, Beton oder Porenbeton
Für entsprechende massive Wandkonstruktionen können Sie eine Eckzarge mit Gegenzarge wählen.
Diese Ausführung ist für entsprechende Einbausituationen in Mauerwerk, Beton oder Porenbeton vorgesehen.
Eckzarge mit Gegenzarge für Mauerwerk, Beton oder Porenbeton
Nach Auswahl dieser Zargenart erscheint automatisch das Feld „Wandstärke Massivwand“.
Im Konfigurator stehen folgende Bereiche zur Auswahl:
- 145 mm
- 205 mm
- 270 mm
- 330 mm
- 450 mm
Die tatsächliche Wandstärke ist zusätzlich erforderlich
Die Eckzarge mit Gegenzarge wird passend zu Ihrer tatsächlichen Wandstärke gefertigt. Deshalb erscheint nach Auswahl der Wandstärke zusätzlich das Pflichtfeld „Exakte Wandstärke in mm“.
Tragen Sie dort die tatsächlich gemessene Wandstärke in Millimetern ein.
Ihre tatsächlich gemessene Wandstärke beträgt 263 mm.
Im Konfigurator wählen Sie:
Wandstärke Massivwand: 270 mm
Anschließend tragen Sie ein:
Exakte Wandstärke in mm: 263
Kontrollieren Sie die eingegebene tatsächliche Wandstärke vor Abschluss Ihrer Bestellung sorgfältig. Die Zargenausführung wird anhand Ihrer Maßangabe individuell gefertigt.
Welche Zargenausführung soll ich wählen?
| Einbausituation | Zargenausführung | Zusätzliche Angabe |
|---|---|---|
| Standard-Einbausituation | Eckzarge – Standard | Keine zusätzliche Wandstärke |
| Leichtbauständerwand | Umfassungszarge für Leichtbauständerwand | Maulweite auswählen |
| Mauerwerk, Beton oder Porenbeton | Eckzarge mit Gegenzarge | Wandstärke auswählen und exakte Wandstärke in mm angeben |
Wandstärke richtig messen
Messen Sie die für die Zargenbestellung maßgebliche Wandstärke an der Türöffnung. Maßgeblich ist der fertige Wandaufbau, der von der Zarge umfasst beziehungsweise berücksichtigt werden muss.
Messen Sie möglichst an mehreren Stellen der Türöffnung. So können Abweichungen in der Wandstärke erkannt werden.
Sie sind sich bei der Zargenauswahl nicht sicher?
Bei Brandschutztüren ist die richtige Einbausituation entscheidend. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Zarge oder welches Wandmaß benötigt wird, klären Sie dies bitte vor der Bestellung mit uns.
Hilfreich sind insbesondere:
- Art der Wandkonstruktion
- gemessene Wandstärke
- Bau-Richtmaß der Türöffnung
- DIN-Anschlagrichtung
- Fotos der vorhandenen Einbausituation
Anhand dieser Angaben können wir Ihre Einbausituation besser beurteilen und Sie bei der Auswahl unterstützen.