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Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht - was ist das?

Die Entscheidung, eine Brandschutztür zu kaufen ist nicht nur strategisch eine richtige Wahl, die aus Gründen der Sicherheit wichtig ist. Es ist auch eine gesetzliche Pflicht die fachlich korrekt lautenden “Feuerschutzabschlüsse” einzubauen. Dabei unterliegt der vorbeugende Feuerwiderstand einer sogenannten Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht. Den Entschluss, wann und wo eine Tür zum Brandschutz eingebaut werden muss, trifft in Deutschland die Landesbauordnung nach einer vorgeschriebenen Norm. Sie wird in der DIN 4102-5 (für Deutschland) und der ÖNORM B 3850 (für Österreich) genau definiert und enthält bestimmte Kriterien. Je nach Typ müssen die Funktionstüren:

  • feuerbeständig
  • dicht schließen
  • sich selbst schließen sein

Die Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht umfasst eine Reihe von Anforderungen der speziellen Haustüren, Innentüren, Eingangstüren, Außentüren, die das Verbreiten von Feuer verhindern. Die Kennzeichnung beinhaltet im Aufbau folgende Daten:

  • Tür mit DIN und T (Feuerwiderstandsklasse)-Angabe (T30, T60, T90, T120 und T180)
  • Hersteller mit Herstellerkennzeichen und Namen
  • Überwachungszeichen „Ü“
  • das Herstellungsjahr

Die Regelung betrifft alle Materialien der Sicherheitstüren von den Stahl Brandschutztüren über Rauchschutztüren bis hin zur Brandschutztür aus Glas.

Schilder für Brandschutztüren kaufen

Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht Fluchtweg Schild

Feuerschutzabschlüsse müssen grundsätzlich vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) bauaufsichtlich zugelassen sein. Deshalb können aktuelle Informationen und Inhalte auf den Beschilderungen nicht einfach so im Handel oder online erworben werden, da sie nicht mehr der Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht entsprechen würden. Was allerdings nicht für selbstklebende, zusätzliche Hinweise bzw. Anweisungen wie “Fluchtwege und Fluchttüren nicht verstellen”, “Feuerschutztür verkeilen, verstellen, festbinden o. ä. verboten” oder “Brandschutztür stets geschlossen halten” gilt. Sie können ohne Weiteres gekauft werden.

Beim Themen “Herstellung” und “Kennzeichnung Brandschutztüren” sind lediglich Fachleute mit Zulassung, unter Berücksichtigung rechtlicher Voraussetzungen und Auflagen bevollmächtigt, die entsprechenden Merkmale anzubringen.

Darf die Feuerschutztür offen gelassen werden?

Wessen Brandschutz Tür nicht gekennzeichnet ist, hat keine fundierte Sicherheit bezogen auf den Feuerschutz und macht sich strafbar. Die Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Darüber hinaus darf die Feuerschutztür in ihrer Funktion nicht behindert werden. Immer wieder stellt sich die Frage: Kann man die Brandschutztür offen halten? Die Antwort ist ein ganz klares „nein“.

Nur mit Feststellanlagen z.b. GEZE TS 5000 R oder TS 5000 R-ISM oder Dorma TS 93 EMR oder TS 93 GSR-EMR.

Die Landesbauordnungen sehen das dauerhafte Öffnen der Türen durch Keile oder andere Sperrmittel als mögliche Gefahr an, da sie in dem Fall nicht mehr als Sicherheitstechnik fungieren kann und gegen die gesetzlichen Bestimmungen der Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht verstößt. Deshalb wird das Bewusste beziehungsweise Beabsichtigte aufhalten der Türen nach § 145 Abs. 2 Nr. 2 Strafgesetzbuch strafrechtlich geahndet.

Die Kennzeichnung von Brandschutztüren trägt neben anderer Daten immer eine “T” Markierung und eine Ziffer. Die Zahl gibt an, bis zu wie viele Minuten die Tür mindestens gegen die Flammen standhalten muss. Die Kombination hinter zum Beispiel der Brandschutztür T90 steht demnach für eine Dauer von 90 Minuten.

Rauch- und Feuerentwicklung vermindern

Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht Feuerwehrauto

Es gibt viele Varianten, allgemeine Vorkehrungen gegen mögliche Brandherde vor Ort zu schaffen. Nicht immer kann man aber die Gefahr vollständig ausschließen. Viele Gebäudeeigentümer bevorzugen aus dem Grund erweiternde Maßnahmen, um das Risiko eines Brandes gering zu halten. Nicht selten findet als Ergänzung zu den Brandschutztüren mit Kennzeichnungspflicht auch die Montage spezieller Fenster und Rauchschutztüren einen festen Platz zur Brandkontrolle.

Dazu zählen auch die T30 RS Türen, deren Bezeichnung sich aus dem zeitlichen Rahmen (30 Minuten) und der Beschaffenheit “RS” (“rauchdicht und selbstschließend”) zusammensetzt.

Ihnen ist noch eine Frage zum Thema Brandschutztüren Kennzeichnungspflicht, zu unseren Produkten oder zum Einbau eingefallen? Wir geben Ihnen gern jede Info, die sich um die Bereiche Feuerschutz, Einbaumöglichkeiten von Brandschutztüren und zum passenden Zubehör dreht. Schreiben Sie uns gern eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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15 Mai, 2018

Brandschutztüren: Vorschriften für Planung, Einbau und Betrieb

Wer baut oder ein Gebäude betreibt, muss für einen geeigneten Brandschutz des Gebäudes sorgen: Dies hat der Gesetzgeber in baurechtlichen Vorschriften geregelt. Baurecht und Bauordnung sind dabei in Deutschland Ländersache - jedes Bundesland legt in einer eigenen Bauordnung und ggf. in Sonderbauvorschriften fest, wann ein Bauherr für einen fachgerechten “Feuerschutzabschluss” (FSA)* zu sorgen hat. Eine Möglichkeit, einen effektiven Feuerschutzabschluss herzustellen, besteht darin, Brandschutztüren zu verbauen. Die Vorschriften für Brandschutztüren legen dabei im Detail fest, was bei Planung, Einbau und Betrieb der Türen zu beachten ist.

Wir möchten Sie im Folgenden darüber informieren, wie sich die verschiedenen Brand-, Feuer- und Rauchschutztüren unterscheiden und welche Brandschutztüren-Vorschriften einzuhalten und welche Nachweise zu erbringen sind.

HINWEIS: Umgangssprachlich und teilweise auch auf Hinweisschildern werden verschiedene Türen als “Brandschutztüren” bezeichnet. Der Begriff ist nicht genormt und sagt an sich noch nichts über die Anforderungen aus, die die jeweilige Tür erfüllt. Daher ist in der Bauordnung genau geregelt, wann welche Art von Tür zum Einsatz kommt und welche Leistungsmerkmale eine solche Tür aufweisen muss.

Brandschutztür Vorschriften Hydrant
 

Grundprinzipien des Brandschutzes - Definition “Brandschutztür”

In Deutschland müssen Gebäude den Prinzipien des Brandschutzes entsprechen, damit in ihnen:

  • möglichst kein Brand entsteht
  • sich im Falles eines Brandes Feuer und Rauch nicht ausbreiten können
  • die Rettung von Menschen und Tieren möglich und Löscharbeiten wirksam auszuführen sind

Daher fordert der Gesetzgeber die sogenannten “Feuerschutzabschlüsse”. Diese sorgen dafür, dass sich durch die Türöffnungen in feuerhemmenden bzw. feuerbeständigen Trenn- und Brandwänden Feuer und Rauch nicht ausbreiten können - indem die dort verbauten Türen selbstschließend sind und Rauch und Feuer wirksam Einhalt gebieten. Türen, die diese Vorgaben gemäß der “Musterbauordnung” (MBO) erfüllen, werden als “Brandschutztüren” oder auch als “Feuerschutztüren” bezeichnet.

Wo kommen Brandschutztüren gemäß Vorschrift zum Einsatz?

Brandschutztüren finden sich in all jenen Bauabschnitten, die vor Feuer und Rauch oder Gasen besonders geschützt werden müssen, beispielsweise in:

  • langen Fluren
  • Treppenhäusern
  • feuerhemmenden bzw. feuerbeständigen Trennwänden
  • feuerhemmenden bzw. feuerbeständigen Brandwänden
  • Notausgängen
  • Fluchtwegen zur Abschottung

Gebäude mit Fluren, die mehr als 30 m lang sind, müssen außerdem Rauchschutztüren zur Unterteilung aufweisen.

Ein effektiver Feuerabschluss ist insbesondere in Gebäuden mit hoher Besucherfrequenz vonnöten, sowie in Gebäuden, in denen besonders junge, alte, kranke oder Menschen mit Behinderung leben.

HINWEIS: Sie möchten eine Brandschutztür kaufen und würden gerne aus ästhetischen Gründen Brandschutztüren aus Holz oder Brandschutztüren mit Glas verwenden? Auch diese Türarten benötigen eine bauaufsichtliche Zulassung. Diese wird durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin erteilt. Das amtliche Kennzeichnungsschild vom Hersteller weist auf diese hin und die unaufgeforderte Vorlage des Bescheides über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung gewährleistet Ihnen baurechtliche Sicherheit!

Wann ist der Einsatz einer Brandschutztür Vorschrift für Privatpersonen?

Als privater Bauherr, beispielsweise wenn Sie ein Eigenheim errichten, müssen Sie zwischen Wohnbereich und Garage eine Brandschutztür nach Vorschrift einbauen. Auch “Hobbyräume” sind durch eine solche sichere Tür zu schützen. Selbstständige oder Freiberufler, die ihr Büro oder ihren Arbeitsbereich im eigenen Haus haben, müssen ebenfalls Brandschutztüren verbauen.


 

Bauordnungsrechtliche Unterschiede: Verschiedene Brandschutztüren und Einbauvorschriften im Überblick

Wie schon oben erwähnt, ist die Bezeichnung “Brandschutztür” noch kein Hinweis auf die Funktion und die jeweilige Einbauvorschrift einer bestimmten Tür. Damit  das Verhalten im Brandfall und die Anforderungen, die die einzelne Tür erfüllen muss, deutlich wird, unterscheidet man Türen bauordnungsrechtlich. Lesen Sie im Folgenden, welche Typen von Tür für einen effektiven Feuerschutzabschluss und/oder Rauchschutzabschluss** in Frage kommen können:


 

Brandschutztür/Feuerschutztür: Hersteller in der Pflicht

Brandschutztüren, die auch manchmal als Feuerschutztüren bezeichnet werden, schließen sich selbsttätig und weisen einen bestimmten Grad der Feuerwiderstandsfähigkeit auf. Sie verhindern den Durchtritt von Flammen, Rauch und heißen Brandgasen für eine gewisse Zeitspanne. Die Zeitspanne ist in der Bezeichnung der Tür angegeben: Es gibt T90-, T60- und T30-Türen, die 90, 60 oder 30 Minuten dem Feuer widerstehen. Die Türen sind also eingeteilt in “Feuerwiderstandsklassen”, welche selbstverständlich nur für den perfekt geschlossenen Zustand gelten.

Eine Brandschutztür ist eine Einheit aus der Tür - also dem Türblatt - und der Zarge, die nach Vorschrift montiert werden muss. Zusammen mit den Türteilen muss vom Hersteller eine Einbauanleitung geliefert werden. Zudem erhalten Sie beim Erwerb der Tür den entsprechenden Zulassungsbescheid. Darin finden Sie:

  • DIN-Normen für passende Beschläge
  • eventuell die Nennung alternativ einsetzbarer Beschläge
  • unter Umständen die Nennung bestimmter Hersteller, deren Produkte dann zwingend eingesetzt werden müssen

Die Brandschutztür muss außerdem mit einem Zulassungsschild versehen sein. Darauf muss angegeben sein:

  • der Hersteller inklusive Herstellerzeichen
  • die Feuerwiderstandsklasse - der T-Wert
  • dass die Tür überwacht wird - die Ü-Angabe
  • das Jahr der Herstellung

Brandschutztüren Vorschriften Treppenhaus

Rauchschutztüren: Sichere Treppen und Flure

Wenn ein Feuer ausbricht, sind oftmals die Schäden, die durch Rauch verursacht werden um ein Vielfaches größer als die Schäden, die durch die Flammen hervorgerufen werden. Rauch gefährdet auf Grund seiner starken Ausbreitungsfähigkeit Menschenleben stärker als das Feuer selbst. Hinter einer genormten Rauchschutztür können etwa zehn Minuten lang Personen ohne Atemschutz gerettet werden. In der Musterbauordnung (MBO) nach § 35 Absatz 3 ist geregelt, wo Rauchschutztüren zu verbauen sind. Die typischen Einsatzorte sind:

  • der Raum zwischen Treppenraum und Ausgang, wenn ein Treppenraum nicht unmittelbar ins Freie führt
  • Treppenräume, die hinführen zu:
    • Kellerräumen
    • nicht ausgebauten Dachräumen
    • Werkstätten
    • Läden
    • Lagerräumen
    • Räumen, die größer als 200 m² groß, aber kein Wohnraum sind

Nach § 36 Absatz 3 MBO werden außerdem Flure durch Rauchschutztüren in Rauchabschnitte unterteilt.

Rauchschutztüren sind genau wie Brandschutztüren selbstschließend und werden nach Vorschrift eingebaut. Sie weisen neben der umlaufenden, dreiseitigen Dichtung eine Dichtung am Boden auf, die in der Regel absenkbar ist. Rauchschutztüren unterliegen einer genormten Prüfung nach Norm DIN 18095-2. Als bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis genügt ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis - anstelle einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung.

HINWEIS: Brandschutztüren sind nicht zwingendermaßen auch Rauchschutztüren. In besonderen Fällen kann sowohl Feuer- als auch Rauchschutzabschluss** gefordert sein: Dann kommen Brandschutztüren zum Einsatz, die sowohl Feuerwiderstand als auch Rauchschutzfunktion aufweisen und dafür zugelassen sind.


 

Wartung für Brandschutztüren: Vorschriften beachten

Einen Teil der Vorschriften für die Wartung der Brandschutztüren haben die Hersteller zu erfüllen: Sie liefern eine Wartungsanleitung mit der Tür mit. In ihr wird aufgeführt, welche Wartungsarbeiten ausgeführt werden müssen. In der Anleitung muss außerdem stehen, wie die Schlösser und andere Türschließmittel gereinigt und gepflegt werden müssen und wie Dichtungen ausgetauscht werden.

Der Betreiber eines Gebäudes muss wiederum sicherstellen, dass die Wartung der Brandschutztüren regelmäßig durchgeführt wird. Dies ist Teil der ordnungsgemäßen Instandhaltung, die baurechtlich gefordert wird.

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihren bereits eingebauten Türen? Wir informieren Sie gerne offen und persönlich über Funktionen, Montage, Zustand und Kennzeichnung für selbstschließende Türen!



 

*Feuerschutzabschluss (FSA) = Im Falle eines Brandes soll verhindert werden, dass sich Rauch, Gase und Flammen weiter ausbreiten. Dazu wird ein Gebäude in verschiedene “Brandabschnitte” eingeteilt. Tritt ein Feuer in einem Brandabschnitt auf, soll es möglichst dort eingegrenzt werden und nicht auf benachbarte Brandabschnitte überspringen. Daher werden die einzelnen Abschnitte feuerfest “abgeschlossen” - also ein “Feuerschutzabschluss” hergestellt.

** Rauchschutzabschluss (RSA) = Analog zum FSA wird ein Gebäude in Rauchabschnitte eingeteilt. Die sind oftmals viel kleiner als die Brandabschnitte. Sie dienen vor allem der Rettung von Menschenleben.

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14 Mai, 2018

Feuerschutztür einbauen: fachgerechte Montage für den Brandschutz

Wer eine sich selbst schließende Feuerschutztür einbauen möchte, muss dabei mehrere Aspekte berücksichtigen, darunter die Art der zu verbauenden Tür, das Mauerwerk als auch den Zweck des Schutzes. Für den Brandschutz gilt grundsätzlich: Der Einbau von Brandschutztüren zählt als Maßnahme zum “Feuerschutzabschluss” (FSA) und fällt somit unter das Baurecht bzw. Bauordnung. Baurecht und Bauordnung sind in Deutschland Ländersache, sodass jedes Bundesland selbst regelt, wann wie und wo der Bauherr den Brandschutz für ein Gebäude gewährleisten muss.

Feuerschutztür einbauen Streichholzhaus

Durch den Brandschutz soll die Ausbreitung eines Brandes vorgebeugt und im Fall eines tatsächlichen Ausbruchs beschränkt werden. Dafür werden Öffnungen und Durchgänge in Wänden fachgerecht gesichert. Wenn Sie eine Feuerschutztür einbauen, schützen Sie die Unversehrtheit von Mensch, Tier und Material. Zudem unterstützen ordnungsgemäß montierte Brandschutzmaßnahmen effektiv die durchzuführenden Löscharbeiten. Möchten Sie also im Sinne der Gebäudesicherheit Brandschutzmaßnahmen ergreifen und eine Feuerschutztür einbauen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten offen.

Einbau von Brandschutztüren für zuverlässige Sicherheit

Jedem Brandschutzelement ist eine Einbauanleitung beigelegt. Dazu sind die Hersteller verpflichtet und dort sind auch die entsprechenden Schritte für das Feuerschutztür-Einbauen festgehalten. Eine banal erscheinende aber kaum zu unterschätzende Frage muss zu Beginn geklärt werden: Ist die Wand für den Einbau des Elements überhaupt zulässig? Diese Frage wird durch die Brandschutztür Einbauanleitung beantwortet. Alle weiteren Fragestellungen, die sich bei der Montage ergeben, beantwortet die DIN 18093 („Einbau von Feuerschutztüren“).

Türblatt. Zarge. Wand. Über diese Elemente definiert sich die Art der Montage und die zu berücksichtigenden Faktoren. Das Türblatt ist mit der Zarge befestigt. Die Zarge wiederum ist mit der Wand verbunden. Zarge und Wand können dabei auf verschiedene Arten miteinander montiert sein. Das Material der Wand entscheidet schließlich darüber, welche Montage am geeignetsten ist. Hier muss außerdem berücksichtigt werden, ob die Wand später verputzt wird oder nicht.

Die Festigkeit zwischen Zarge und Wand ergibt sich aus der Zahl und Platzierung der Ankerpunkte. In gleicher Weise entscheidet die Auswahl der Dübel über die Zuverlässigkeit des Brandschutzes. Sitzen Dübel, Schrauben und Zarge nicht fest genug und lösen sich im Brandfall, wird dies folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen, da sich sowohl Rauch als auch Flammen uneingeschränkt ausbreiten können. In der zuvor erwähnten DIN 18093 ist außerdem festgehalten, dass die Zarge für eine vollständige Funktionsfähigkeit mit Mörtel hinterfüllt werden muss.

Wer darf Brandschutztüren einbauen?

Nach dem Feuerschutztür-Einbauen ist vor der Übereinstimmungserklärung. Der zuständige Handwerker haftet persönlich, wenn in einem Schadensfall eine fehlerhafte Montage nachgewiesen wird. Darum wird nach dem Einbau der Feuerschutztür eine ausgefüllte Übereinstimmungserklärung samt Zulassungsbescheid und Einbauanleitung an den Bauherrn übergeben. Somit wird garantiert, dass die Brandschutztür fachgerecht und ordnungsgemäß eingebaut wurde.

Zusätzlichen Funktionen bei Feuerschutztüren

Die Feuerschutztüren können noch weitere Funktionen erfüllen, beispielsweise Rauchschutz so wie unsere Brandschutztür T90 oder die T30 RS Türen. Unter dem Umstand der Zusatzfunktion müssen aber weitere Aspekte berücksichtigt werden, um die Rauchdichtheit zu gewährleisten. So muss beispielsweise der Zargenanschluss beidseitig lückenlos versiegelt werden. Auch hier gibt es eine Norm DIN 18095, welche die entsprechenden Maßnahmen regelt und klärt.

Feuerschutztür einbauen Feuerlöscher

Als Experte für hundertprozentige Sicherheit im Brandschutz, statten wir Eigenheime, öffentliche als auch gewerbliche Gebäude mit unseren Brandschutztüren und Zubehör aus.

Sie möchten Brandschutztüren kaufen und suchen noch die passenden Produkte? Dann sind Sie bei uns genau richtig, denn unser Produktportfolio bietet Ihnen eine vielseitige Auswahl. Neben Stahl Brandschutztüren bekommen Sie bei uns sogar eine Brandschutztür aus Glas.

Weitere Faktoren, die bei der Auswahl der passenden Brandschutztür infrage kommen:

  • 1-flügelig
  • 2-flügelig
  • für den Außenbereich
  • Rauchdicht
  • aus Stahl, Holz oder Massivholz

Gern stehen wir Ihnen mit den richtigen Tipps beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns, damit wir Sie sicher und professionell beim Brandschutz unterstützen können.

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09 Mai, 2018

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